Erstellt von joerg | Kategorie: D&D - Der Bund | Veröffentlicht am 22-10-2009
Schlagwörter:Badoven, D&D, Kalamar, Kampagne, Rollenspielrunde
Der Rest der Nacht gestaltete sich weitgehend ruhig, abgesehen von Schnarchen einiger Personen. Als am Morgen die Sonne den Horizont streifte und der Schnee anfing zu glitzern, beschlossen alle das Haus aufzugeben.
Herr Galborn stellte seinen Ochsenkarren zur Verfügung und jeder war gefragt, die letzten Überbleibsel des Inventars aus dem Haus auf den Karren zu verladen. Nach getaner Arbeit, bewegte sich das voll beladene Ochsengespann mit einem Knirschen und Knarren in Richtung Badoven. Da die Nahrungsreserven jetzt für fast doppelt so viele Personen reichen mussten, kamen sie nach einigen Tagen mit knurrenden Mägen in Badoven an.
Herr Galborn bot der Familie um Herrn Allisair Unterkunft für die nächsten Tage an, bis sie eine neue Bleibe gefunden haben.
Diego, Woodnock, Brynn, Duriel und Korin quartierten sich wieder im Gasthof „Zum zerbrochenen Krug“ ein. Da Hannibal immer noch keinen Koch hatte, freute er sich umso mehr als er Woodnock sah, der auch gleich in der Küche verschwand und anfing für die Gruppe ein Mahl zu kredenzen. Während des gemütlichen Abends gelang es Brynn, einen Geschäftsmann seiner letzten Zahlungsreserven zu erleichtern.

Gesagt, getan, liefen die Beiden zurück zu den Anderen und warteten. Es waren schon einige Stunden vergangen, als ein Ochsengespann neben der wartenden und frierenden Gruppe anhielt, es war Herr Galborn. Im Angesicht der noch enormen Schneemassen sprangen Brynn, Diego, Woodnock und Korin auf die Pritsche des Wagens und versteckten sich unter einer Plane vor der klirrenden Kälte.
Enttäuscht und besorgt gingen Korin und Duriel zurück in das Gasthaus, wo sich Korin über seinen Fischvorrat her machte und Duriel den etwas angeschlagen Woodnock in der Küche, mit etwas Magie unter die Arme griff.
Geschockt fragten die Vier was denn geschehen sei, bekamen aber keine Antwort. Und so begaben sie sich, ohne langes Zögern zu den Menschen um ihnen zu helfen. Korin und Woodnock halfen die Verwundeten zu heilen und zu versorgen. Brynn und Duriel suchten nach anderen Gelegenheiten um den Bürgern dieser Stadt zu helfen.
Ohne viel darüber nachzudenken, war man entschlossen, diesmal dem Zauber ein Ende zu machen. Sie eilten zu dem Landhaus, begrüßten Martha und fingen an, das komplette Anwesen zu untersuchen. Im Pferdestall des Anwesens lag Woodnock im Heu.