Erstellt von joerg | Kategorie: D&D - Der Bund | Veröffentlicht am 09-09-2009
Schlagwörter:Abenteuer, D&D, Déjá-vu, Dungeon & Dragons, Kalamar, Kampagne, Taverne
Kapitel I – Déjá-vu
Zum schwarzen Schaf
Es war am zwölften Tag im Monat des Schneefalls im Jungen Königreich Ek Gakel. In einem kleinen Dorf namens Solven beginnt unsere spannende Geschichte. Solven liegt ungefähr zweihundert Kilometer westlich von Betasa und hat sich auf die Schafzucht spezialisiert, welche sich im Moment etwas schwierig gestaltet, im Angesicht der enormen Schneemassen.
In der Mitte des verschlafenen Dorfes befindet sich das Gasthaus “Zum schwarzen Schaf”. Hätte Korin, der Zwerg, gewusst, was ihn in diesem Haus erwartet, hätte er sich bestimmt ein anderes Quartier gesucht. Kurz nachdem er sich beim Herrn Hamschnitt, dem Wirt, das Beste des Hauses bestellt hatte, öffnete sich die Tür. Ein Mensch betrat die recht kleine Gaststube. Nachdem der Schnee von seinem Gewand gefallen war erkannte man, dass es sich um einen Magier aus dem Reiche Kalamar handelte. Als er sich dann auch noch an den Tisch von Korin setzte, begann dieser leise zu murmeln: “Es sind noch zwei andere Tische in diesem Raum. Warum setzt er sich nicht an die? Na ja, hoffentlich isst er mir nicht mein Essen weg”.

Seine verfilzten Haare und seine schäbige Kleidung bestätigten diese Annahme. Nachdem sich der Gnom an einen einzelnen Tisch gesetzt hatte, kam der Wirt auch zu ihm und fragte ihn nach seinen Wünschen. Dieser erwiderte:
Enttäuscht und besorgt gingen Korin und Duriel zurück in das Gasthaus, wo sich Korin über seinen Fischvorrat her machte und Duriel den etwas angeschlagen Woodnock in der Küche, mit etwas Magie unter die Arme griff.
Gesagt, getan, liefen die Beiden zurück zu den Anderen und warteten. Es waren schon einige Stunden vergangen, als ein Ochsengespann neben der wartenden und frierenden Gruppe anhielt, es war Herr Galborn. Im Angesicht der noch enormen Schneemassen sprangen Brynn, Diego, Woodnock und Korin auf die Pritsche des Wagens und versteckten sich unter einer Plane vor der klirrenden Kälte.
Ohne viel darüber nachzudenken, war man entschlossen, diesmal dem Zauber ein Ende zu machen. Sie eilten zu dem Landhaus, begrüßten Martha und fingen an, das komplette Anwesen zu untersuchen. Im Pferdestall des Anwesens lag Woodnock im Heu.