Bruder Jack (Mönch)

Bruder_JackGespielt von Jörg

Genre: Fantasy
Klasse: Mönch
Volk: Mensch

Meine Geschichte: Gott zum Gruß, werter Reisender.

Mein Name ist Bruder Jack. Wie ihr bereits mitbekommen habt bin ich ein Mönch und gehöre zum Orden des Heironeous. Was gibt es wichtiges über mich zu berichten, ich bin ein ruhiges Wesen das gern der Lust des Weines verfällt, ich habe keinen festen Wohnsitz. Ich bin unterwegs um zu Helfen und die Welt kennen zu lernen. Warum ich nicht sesshaft bin, wie meine anderen Brüder vom Orden, ist eine lange Geschichte. Wenn ihr genaueres wissen wollt, spendiert mir einen guter Tropfen Wein und setzt euch zu mir und ich erzähl euch die ganze Geschichte.

Char_BruderJack_2Mein richtiger Name ist eigentlich Jaque Vino, aber irgendwie kam es dazu dass mich alle Jack nannten. Meine Familie wohnt an einem Seitenarm des schwarzen Rabenflusses. Ich habe 6 Geschwister und bin selbst der zweitjüngste. Meine Familie ist seit vielen Generationen sehr erfahren im Weinanbau und unsere Weine sind sehr beliebt. Alle in unserer Familie sind gute Weinkenner, jedoch über das Geheimnis der Reifung unserer Weine weiß  nur die älteste Person der Familie bescheid, mein Vater. Wir alle wussten wer der nächste sein sollte, der dieses Geheimnis erfahren sollte – mein ältester Bruder.

Wie ich zum Orden gekommen bin fragt ihr bestimmt, wartet ab.

Immer wenn mein Vater unterwegs war, um unseren Wein zu verkaufen, durfte ich ihn  begleiten. So kam es dazu, dass ich mit in die nächst größere Stadt fuhr. Ich sah die seltsamsten Gestalten, Händler aus allen Teilen der Welt und auch die Mönche vom Orden des Heironeous. Das dortige Markttreiben faszinierte mich, besonders die vielen Ge- schichten die sich dort so erzählt wurden.

Char_BruderJack_1Eines Tages jedoch, mein Vater war schwer erkrankt, übertrug er mir die Pflicht, unseren Wein zu einem Händler zu fahren. Mir war die Route bekannt, so hatte ich kein Bedenken ihn  enttäuschen zu müssen und machte mich auf die Reise. Da geschah es, kurz vor der Stadt wurde ich von einer Gruppe Orks überfallen und allem Weines beraubt. Zu meinem Glück hatten dies die Brüder vom dortigen Orden des Heironeous bemerkt und die Diebe ihrer gerechten Strafe zugeführt. Mich faszinierte ihre Art zu kämpfen, teilweise nur mit einem Stab bewaffnet oder mit der bloßen Faust bestraften sie die Orks. Nachdem ich unseren Wein wiederbekommen und abliefert hatte, kehrte ich nach Hause zurück und erzählte diese Geschichte meiner Familie. Mein Vater war den Mönchen so dankbar, dass er beim nächsten Stadtbesuch bei dem Orden vorbeischaute und ihnen mich als Hilfskraft im Kloster anbot. Es benötigte keiner großen Überredung, ich blieb gerne. Dieser Orden, so erfuhr ich, war über alle Berge hin bekannt für ihre Rechtschaffenheit und die Kunst des waffenlosen Kampfes. Ich erhoffte, durch harte Arbeit, die Gunst der Mönche zu erhalten, so dass sie mich auch in der Kunst des waffenlosen Kampfes unterrichteten. Die Zeit verging, nach einigen Jahren war ich dann so weit, ich durfte dem Orden beitreten und wurde so Mönch. Dies war die Voraussetzung, um in dieser Kunst, des waffenlosen Kampfes, unterrichtet zu werden, immer mit der Maßgabe sie nie gegen gute Wesen einzusetzen. Ich schwur also die Regeln und Gesetze von Heironeous zu befolgen. Mit meinen jetzigen Brüdern durchstreifte ich dann oft die Gassen und Wälder rund um die Stadt und mich faszinierten weiterhin die Geschichten die sich überall erzählt wurden.

So kam es dazu, dass mich meine Brüder gehen ließen. Immer mit einem Ziel vor den Augen, nach anderen Brüdern zu suchen, die ebenfalls nach den Glauben an Heironeous leben, begann meine Reise in die Große Welt. Ich ging also los in Richtung Luskan.

Auf dem Weg dahin kam ich an der Handelsstrasse vorbei, die zwischen Mirabar und Luskan verlief. Ich folgte  ihrem Verlauf in Richtung Luskan und kam so an einen der vielen Handels- und Treffpunkte der Handelskarawanen vorbei. Meine Hoffnung war, mich hier einer Karawane nach Luskan anschließen  zu können. Jedoch bewegte sich keine Karawane nach Luskan, alle wollten gerade nach Mirabar, da sich Gerüchte über einen riesigen Goldfund dort verbreiteten. Doch ich war nicht der einzige der Luskan wollte, eine bunte Gruppe von Reisenden hatte sich gefunden um gemeinsam nach Luskan zu reisen. Ich fragte, ob ich mich der Gruppe anschließen könnte und wurde ohne bedenken akzeptiert.

So bin ich zu meinen jetzigen Freunden gekommen, einen barbarischer, aber schüchterner Halb-Ork, ein Waldläufer und ein Barde, der immer ein fröhliches Lied auf den Lippen hatte. Wir machten uns nun auf nach Luskan und was noch keiner ahnte unser Abenteuer hatte soeben begonnen..

Wie Bruder Jack sich beschreiben würde:

Ich bin ein glaubenstreuer Mensch, der sich keine Gelegenheit entgehen lässt, mit einem guten Tropfen Wein seinem Gott zu huldigen. Mich faszinieren alles Unerklärliche, sowie alle Formen des Lebens, jedoch mache ich keine Ausnahme wenn gegen Recht und Ordnung verstoßen wurde. Ich versuche die Techniken des waffenlosen Schlages zu perfektionieren so wie sich Zeit dafür findet.