Regis (Schurke)
Gespielt von Stefan.
Genre: Fantasy
Klasse: Schurke
Volk: Halbling
Meine Geschichte:
Hallo Reisende,
gestattet mich vorzustellen mein Name ist Regis, mein richtiger Name tut hier nix zur Sache. Alle nennen mich Regis also könnt Ihr es auch. Ich bin ein armer vom Schicksal gebeutelter Halbling, der nun auf der Straße unterwegs ist und immer auf den Schutz von edlen und wackeren Helden angewiesen ist. Solch ein hilfloses Geschöpf wie ich benötigt jede Hilfe besonders vor den Gefahren, die auf der Straße und abseits der Straßen laueren. Ich würde ja gerne in der Sicherheit meines Zimmer oder noch besser in der Sicherheit meines Bettes bleiben, neben mir noch die Reste aus Alfons Küche und einen guten Schluck von Gerast Weinen, doch dies geht leider nicht. Ach, das war ein Leben bei den Beiden. Hm ich sehe Ihr versteht mich nicht also fange ich am besten von vorne an.
Ich komme eigentlich aus Tilverton und lebte bei den Gebrüder Alfons und Gerast Adam. Sie haben eine kleine Taverne in der Nähe des großen Gond Tempels. Ich durfte bei Ihnen in einem Zimmer unter dem Dach wohnen und hatte freie Kost. Als Gegenleistung sollte ich immer die Einkäufe machen, na ja eigentlich musste ich großteils die Sachen abholen. Na gut, man kann es auch als Laufbursche bezeichnen. Aber ich hatte den ruhigsten Job meines Lebens. Was wollte ich mehr, dazu jeden Abend ein Mahl aus Alfons Küche und einen von Gerast Weinen. Sie waren so eine Art Geheimtipp bei den Betuchteren Bürgern Tilvertons. Mein schöner Bauch zeugte einst von der fantastischen Küche und den guten Weinen. Doch dann geriet ich in die Geschäfte der ortsansässigen Gilde.
Ich weiß auch nicht genau was passierte es fing vor ungefähr einem Jahr an. Ich sollte für Gerast auf einen Weinhändler am Stadtrand warten. Der Händler kam, er wirkte etwas gehetzt und er gab mir auch die Kisten mit Wein, aber er gab mir auch einen kleines Kästchen und dazu noch 500GM, mit der Bitte es aufzubewahren und niemanden etwas zu sagen und niemanden zu geben. Er kommt in drei Monaten vorbei holt es sich ab und will mir weitere 500GM geben. So ein Geschäft lies ich mir natürlich nicht entgehen. Ich war einverstanden. Dies war auch gleichzeitig der größte Fehler in meinen Leben.
Es vergingen 5 Monate als ich den Händler wieder sah, er hatte entsetzlich abgenommen und war kaum noch wieder zuerkennen. Wir verabredeten uns für einen Abend um die Übergabe des Kästchens über die Bühne zu bekommen. Doch irgendwas ging schief. Zu Beginn war alles in Ordnung, wir wollten uns in einer anderen Taverne treffen, ich wunderte mich, dass das Haus sehr voll war und ich einige Mitglieder der ortsansässigen Diebesgilde sah, doch ich dachte mir nix dabei, da sie sich immer in unterschiedlichen Gasthäusern treffen. Ich erkannte aber bald, dass dieses Treffen eher mir galt.
Ich möchte nicht zuviel erzählen um Euer Leben nicht zu gefährden ich habe Euch schon viel zuviel erzählt. Auf jeden Fall haben die Häscher der Gilde den Kaufmann geschnappt und wollten unbedingt das Käschen. Der muss mich verraten haben und nun wollten sie mich. Sie schleppten mich in eine Seitengasse und präsentieren mir den Kopf des Händlers. Ich sollte Ihnen das Käschen geben sonst blüht mir das gleiche Schicksal. Ich sagte ich wüsste von nix, da haben sie mir gedroht die Taverne von Alfons & Gerast abzubrennen wenn ich Ihnen nicht das Kästchen geben würde. Nun ja ich dachte ich kämme davon und brachte Ihnen das Kästchen. Wenn ich gewusst hätte, dass die Gilde nur gemutmaßt hat, dann hätte ich es nicht getan. Nun war ich in den Fängen der Gilde, sie drohten mir weiter und ich musste für sie arbeiten.
Ich arbeitete nah bei den höchsten Leuten aus der Gilde und bekam so manches mit was ich nicht hören sollte, ja die Ohren eines Halbling sind gut, manchmal zu gut. Ich erfuhr, dass sie wirklich nicht wussten das ich das Käschen hatte und das die Drohung Alfons und Gerast zu schädigen nur eine Finte war, da man ja dort selber gerne essen Ging oder sich das Essen bringen ließ. Auch erfuhr ich noch so manch andere Dinge die ich hier nicht sagen will.
Sie haben auf jedenfalls mitbekommen, dass ich zuviel wusste. Das Problem sollte nun aus der Welt geschafft werden. Also blieb mir nix anderes übrig als aus dem besten Heim der Welt zu verschwinden.
Ich saß am vorletzten Tag, wo ich in Tilverton war, an meinem Tisch als sich ein Zwerg an meinen Tisch setzte. Mit diesem Zwerg begann meine Flucht aus Tilverton und er weiß bis jetzt nicht was für eine heiße Fracht Ihn da begleitet.
Wie Regis sich beschreiben würde:
Hm; schwierig. Also meine Mitmenschen würden mich als einen hilfsbereiten, selbstlosen, mutig und heldenhaften Charakter beschreiben, der keinen Augenblick zögert ein Menschenleben zu retten. Ich arbeite für mein Gewissen und nehme selbstverständlich kein Geld an, es sei denn ich arbeite in meinen Beruf als Botengänger. Auch teile ich gerne mit meinen Mitmenschen. Meine einzigen Laster sind Partys und Feiern.
Wie andere Regis beschreiben würden:
Genau das ist Regis!
