Woodnock (Druide)

WoodnockGespielt von Jörg.

Genre: Fantasy
Klasse: Druide
Volk: Gnom
Alter: 178
Größe: 106 cm
Gewicht: 47 pfd

Meine Geschichte: Ich grüße dich.

Ja was soll ich dir erzählen, da gibt es bestimmt etwas, jedoch fällt mir nicht immer alles ein. Wie ich heiße und woher ich komme fragst du? Ach ja jetzt weiß ich, ich werde von allen nur Moosbart der Ungeschickte genannt. Jemand sprach mich mal Woodnock an. Tja warum kennte der seinen eigenen Namen nicht mal werdet ihr fragen, ganz einfach. So kommen wir auch gleich zu der Frage woher ich eigentlich komme.

Char_Woodnock_1Also ich stamme aus einem sehr schönen Eichenhain, der in der Nähe einer großen Zwergen und Gnomen Siedlung auf einen Hügel stand. Ich lebte wahrscheinlich, wie meine Gnomen- und Zwergenbrüder unter der Erde. Vielleicht gelang ich dahin, indem ich durch ein Loch, unter einer der gewaltigen Wurzeln der riesigen Eichen, “durchging”. Bevor ihr wieder fragt warum ich dir das in der Vergangenheitsform erzähle, sag ich es dir.

Somit kommen wir zum traurigen Teil meiner Geschichte. Das letzte woran mich erinnern kann, ist das mir etwas auf den Kopf gefallen ist oder vielleicht auch absichtlich auf meinen Kopf landete. Danach hörte ich nur noch Menschengebrüll, die mich versuchten zu vertreiben. Wie ich dann mitbekam, sind einige Menschen gekommen um meinen Eichenhain zu fällen. Nicht dass etwa die Zwerge dran Schuld waren, wie ich zuerst dachte, nein die Tölpel von Menschen haben in ihrer Blindheit einen wichtigen Teil von Mutter Natur zerstört.

Nachdem ich nun erfolgreich vertrieben wurde und mich an nichts mehr erinnern konnte, machte ich mich auf die Suche um Näheres über mich zu erfahren. In der nahe gelegenen Stadt wollte niemand was von mir wissen, es hieß immer nur “…schaut euch den Bart an…” , “…ich glaub da lebt was drin…” und “…ist der ungeschickt…”. Na gut es kann ja sein, dass ich einwenig tollpatschig bin indem was ich mache und vielleicht lebt ja doch das eine oder andere Insekt in meinem Bart aber man muss sich ja nicht gleich über jeden lustig machen, besonders da ich so alt bin. Und genau das war das Einzige was man mir sagen konnte und zwar wie alt ich ungefähr sei: ~170 Jahre.

Ich zog also weiter, streifte durch Wälder und über Felder. Dabei fiel mir auf, dass ich mich sehr gut mit Pflanzen, Kräutern und Wurzeln auskenne. Das und die Tatsache, dass ich eine Sichel und mindestens ein Dutzend von kleinen Beutelchen mit mir trug, ließ mich darauf schließen ich könnte ja mal ein Druide gewesen sein. Das war der Grund um in den Wäldern von größeren Städten mich auf die Suche nach anderen Druiden zu machen. Ich traf Einige, die meisten jedoch wollte nichts mit mir zu tun haben, sie sagten ich sei für mein Alter zu Unerfahren und hätte keine Erfahrung im Brauen von Tränken. Dies alles war sehr deprimierend und ich hatte schon alle Hoffnung aufgegeben, ich taumelte nur noch so durch die Wälder.

Char_Woodnock_2Doch eines Tages traf ich jemanden, er selbst nannte sich Seebo Raulnor, wobei ich aber sagen muss das dies nicht sein wahrer Name war. Egal, ich erzählte ihn meine Geschichte und er meinte ich müsse mich auf die Suche nach dem “Monolith der Erinnerung” machen. Das war seit fortan mein einziger Gedanke, ich suchte hier und da, fragte fast jeden der mir über den Weg lief, jedoch niemand kannte ihn. Deprimiert bettete ich zu meinem Gott und zu Mutter Natur und es erschien ein Leuchten am Himmelszelt. Dieses Leuchten fiel zu Boden und zeigte mir den Weg. Nach mehreren Mondwechseln kam ich an eine Senke, inmitten von hohen Bergen gelegen und mitten in der Senke stand eine gewaltige Felskonstruktion, der “Monolith der Erinnerung”. Als ich mich dem Monolithen näherte, sagte ich den Spruch auf, den mir Seebo Raulnor gab und wartete. Von dem langen Warten bin ich wahrscheinlich eingeschlafen und als ich am nächsten Morgen aufwachte passiert wunderliches oder sollte ich sagen fast gar nichts. Was war geschehen, na klar das Übliche, ich hatte vergessen einige Zutaten dem Ritual beizufügen. Und so geschah, dass sich meine Erinnerung nicht wiederkamen, sondern mir nur Mut gegeben wurde nicht an alten Zeiten zu hängen. Das machte ich dann auch, ich fasste wieder Mut und nahm mir vor mal ein anerkannter Druide zu werden. Was ich mir bis heute vorgenommen habe ist mir keinen neuen Unterschlupf zu suchen, da ich immer noch an meinen alten Hain denken muss und ich einen zweiten Verlust nicht mehr verkraften kann. So zieh ich nun durch Wälder, auf den Handelsrouten und durch die Gassen der Städte.

So mein werter Freund, ich hoffe ich habe dich nicht gelangweilt. Seit also immer frohen Mutes und gebt nie auf.

Wie Woodnock sich beschreiben würde: Hmm.. wartet mal, ja was soll ich sagen?! Ich bin ein zierlicher und erfahrener Druide, gut “manchmal” ein wenig vergesslich aber ich bin ja auch schon sehr alt. Ich verstehe friedlich mit der Natur im Einklang zu leben und alles was Sie uns zur Verfügung stellt zu nutzen. Ich trinke für mein Leben gern Distelschnaps und mein Lieblingsessen sind Pilze und Wurzeln. Was ich zu Tot nicht leiden kann, ist wenn die Menschen wieder mal eine ganzen Wald abholzen, nur um ihre komischen Städte zu vergrößern um sie danach wieder zu zerstören.

Wie Andere Woodnock beschreiben würden: Wenn es mal heißen sollte “ach der kleine Waldschrat” dann unterhält man sich vielleicht gerade über Woodnock “Moosbart der Ungeschickte”. Dabei würden jeden der ihn mal begegnet ist als erstes Worte wie: klein, alt, vergesslich, grün, … einfallen. Es kommen vielleicht Fragen auf, wie z.B..: “Hast du seinen Bart gesehen? Ich glaub da lebt etwas darin! “. Und wenn mal irgendwo was schief geht, heißt es dann gleich: “Schaut mal da, der Waldschrat hat mal wieder was vergeigt !”.