Huaxolom Tlitectic-Mixtli (Assasine)
Gespielt von Jörg.
Genre: Fantasy
Klasse: Assassine / Fallensteller
Volk: Mensch
Alter: 20
Größe: 181 cm
Gewicht: 80 kg
Meine Geschichte:
Ich grüße dich.
Das du hier die Möglichkeit bekommst, meine Lebensgeschichte zu lesen, habe ich einiger Schriftgelehrter aus Alba zu verdanken. Sie halfen mir diesen Text aus meiner Muttersprache, dem Nahuatlan’tischen zu übersetzen, damit sich auch nach meiner Reise zu Tolucans Thron meine Nachkommen an mich erinnern können. Aber genug davon, lass mich dir lieber erzählen, wie es dazu gekommen ist.
Geboren bin ich am 16. Huaxolom, daher auch mein Name. Die ersten Worte die ich hörte waren „Du bist gekommen, um zu leiden und zu erdulden. Dein Sterben hat begonnen.“ als mich eine Hebamme dem Schoß meiner Mutter entriss. Da war ich nun, drittes Kind eines Amanteca (Federflechters) und nun auch Mitglied einer angesehen Familie. Ich wuchs in der Hauptstadt Nahuapan des im Land des Mondjaguars auf.
Zu meinen siebten Jahrestag war es dann endlich soweit. Wie jedes Kind in Nahuatlans, sollte auch ich meinen Letztnamen bekommen. Und so wie es Brauch war, suchten meine Eltern und ich einen der Tonalaqui auf, einen Deuter. Doch von diesem Tage an sollte sich mein ganzes Leben ändern. Der Grund war, dass der Wahrsagekalender des Deuters mir keine gute Zukunft versprach. Es hieß ich würde ein Jünger des Camasotz, dem Sternenverschlinger, werden und so gab er mir den Letztnamen Tlitectic-Mixtli, was übersetzt dunkle Wolke bedeutet. Geschockt zogen meine Eltern noch weitere Deuter zu rate, doch niemand von ihnen konnte sie beruhigen. Mit der Zeit jedoch, vergaßen alle die Vorhersage der Deuter.
Bis zu meinem 14. Lebensjahr besuchte ich wie alle meiner Altergenossen, am Nachmittag die Yolicalli (Lebenshäusern), um dort von Priestern und Kriegern die Tugenden unseres Volkes gelehrt zu werden. Dazu gehörten auch die zweistündigen, harten Leibesübungen, die von den Kriegern geleitet wurden. Schon damals erkannten meine Lehrmeister meine hohe Geschicklichkeit und Gewandtheit. Man erlaubte mir statt des abendlichen und sonst üblichen Besuchs des Haus des Gesangs, dass ich die Zeit mit weiteren Übungen im Umgang mit Maquahuitl nutzen sollte.
In den Jahren darauf, kam ein Ruf der Kriegschule von Telpochacalli, die nur die Besten der Besten für ihre Einrichtung suchten. Trotz der großen Euphorie, fiel ich durch die harten Eignungstests. Man sagte ich währe nicht intelligent genug und zu leicht beeinflussbar.
Und dieser Einfluss war die Neugier und ich ward ein Abenteurer.
