Li’tschen (KiDoKa)

keinerGespielt von Jörg.

Genre: Fantasy
Klasse: KiDoKa
Volk: Mensch
Alter: 21
Größe: 165 cm
Gewicht: 64 kg

Meine Geschichte:

Mein Name ist LiTschen und wie Ihr seht stamme ich aus einer weit entfernten Gegend. Wenn man spät abends in einem Gasthaus Händler reden hört, die sich gerade über riesige Bergmassive oder fruchtbare Täler unterhalten, so könnte es sein dass sie meine Heimat, KanThaiPan meinen.

Char_LiTschen_1Ich fang am besten mit meiner Familie an. Die Familie Tschen ist seit Jahrzehnten  sehr anerkannt. Angefangen hat alles mir dem Reisanbau und nach und nach haben es meine Vorfahren geschafft mehr Ansehen zu gewinnen. Ich bin der zweite Sohn der OkiTschen und wie auch mein Bruder bin ich Reisbauer. Ihr werdet euch jetzt vielleicht wundern, warum die Mitglieder einer Familie aus der Mittelschicht, Reisbauern sind. Wie bereits erwähnt fing in unserer Familie alles mit dem Reisanbau an  und als Erinnerung an unsere Ahnen, lernt jeder männliche Nachkomme das Handwerk des Reisanbaus. So muss jeder Mann der Tschen’s fünf Jahre im Reisfeld arbeiten.

So kommen wir zum nächsten Punkt. Warum bin ich nicht mehr als Reisbauer tätig? Oder vielleicht: Warum bin ich ein KiDoKa geworden? Ich werd es euch erzählen. Als ich am 13. Tag des 3. Monds gerade wieder einmal auf dem Reisfeld war, geschah es. Ich war gerade mit unseren zwei Ochsen dabei unser Feld zu pflügen, als eine Wasserschlange einen der Ochsen biss. Als dieser mir durch ging und sich losgerissen hatte, rannte er voller Schmerzen kreuz und quer über das Feld. In einem unachtsamen Moment, erwischte er mich mit einem seiner zwei Hörner im Gesicht. Und seit diesem Tag trage ich diese Narbe, die mir von der Schläfe bis zum Kinn reicht, mit mir. Was geschah danach,  werdet ihr euch bestimmt fragen. da kann ich nur sagen, nicht so ungeduldig!

Char_LiTschen_2Gezeichnet  für mein Leben, trage ich nun diese Narbe, die mir nach den fünf Jahren im Reisfeld zum Verhängnis werden sollte. Ich stieß immer öfters auf Ablehnung, als ich mich bei zahlreichen Kampfsport-Meistern um eine Ausbildung bewarb. Nicht einmal der Name meiner Familie beeindruckte die Meister. So beschloss ich in das Gebirgsmassiv PanKuTun zu ziehen, um  meiner Familie nicht auf dem Geldbeutel zu liegen. Dort sollte es ein Kloster der SenSoyo geben, die sich auf die inneren Werte konzentrierten und körperliche Ausgeglichenheit suchen.

Auf den Weg dort hin, durchreiste ich fast ganz KanThaiPan und manch ein Kloster bot mir für einige Tage Unterlass. Nach der strapaziösen Reise in das Gebirge PanKuTun erreichte ich endlich das Kloster der SenSoyu. Das Kloster lag genau auf einem Felsvorsprung und bot eine fantastische Aussicht über ganz KanThaiPan. Zu meiner Freude wurde ich auf das Herzlichste von den Mönchen empfangen, die mir auch gewährten bei ihnen in die Lehre zu gehen.

Man lehChar_LiTschen_3rte mir die Kunst des waffenlosen Kampfes und weite mich in der Geheimnisse der körperlichen Ausgeglichenheit ein. Nach zahlreichen Jahren des Unterrichts kam meine Prüfung. Ich sollte in die weite Welt ziehen, um den Leuten zu zeigen das es mehr gibt als nur dass was man sieht und das man Niemanden nach seinen Äußeren beurteilen soll.

Und diese Geschichte  brachte mich letztendlich an diesen Tisch in diesem Gasthaus, wo ich dir vielleicht die Auge geöffnet habe. Ich hoffe du hast mir geduldig zugehört und wünsche dir für dein weiters Leben noch alles Gute!.

Wie Li Tschen sich beschreiben würde:

Ganz kurz würde ich sagen: ruhig und ausgeglichen. Jedoch kann ich auch schon einmal aus meiner Haut fahren, wenn wieder einmal Hilflose unterdrückt werden. Und nur dann und zur Selbstverteidigung werde ich meine Waffen singen lassen. Ebenso mag ich es nicht, wenn man mich hetzt oder bei meiner Teepause stört. Ich denke, dies ist das Wichtigste zu meiner Person gewesen und wünsche euch allen ein ausgewogenes und friedliches Leben.

Wie andere Li Tschen beschreiben würden:

Na ja schwer zu sagen. Als Erstes wird ihnen bestimmt die Narbe in meinem Gesicht auffallen und manch einer wird bestimmt sagen ich sei hässlich. Aber solche Menschen sind nicht ausgeglichen und müssten eigentlich selbst bedauert werden. Den Anderen, denen die inneren Werte wichtiger sind als die Äußeren, die würden vielleicht sagen, dass LiTschen immer freundlich und hilfsbereit ist.